Warum Förderungen beim Solarcarport den Unterschied machen
Ein Solarcarport verbindet Energieerzeugung, Flächennutzung und Mobilität in einem Projekt. Genau deshalb lassen sich je nach Auslegung mehrere Förderlogiken kombinieren – z. B. Finanzierung für PV, Zuschüsse für Ladepunkte und ggf. Gebäudeförder-Logiken im Gesamtkonzept.
Wichtig: Förderprogramme sind an Bedingungen geknüpft (z. B. Eigenverbrauchsquote, nicht-öffentliche Nutzung, Antragstellung vor Beauftragung).
1) KfW-Finanzierung für Photovoltaik
Für PV-Anlagen (Dach/Fassade/Freifläche – inklusive Speicher) nennt die KfW u. a. zwei relevante Kreditwege:
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Kredit Nr. 293 „Klimaschutzoffensive für Unternehmen“ – Voraussetzung: mindestens 50 % Eigenverbrauch am Unternehmensstandort
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Kredit Nr. 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ – wenn der Strom ganz oder teilweise ins Netz eingespeist wird
Was das für Ihren Solarcarport heißt:
Wir planen das Konzept so, dass es zu Ihrer Strategie passt. Danach leiten sich der passende Förderweg und die Argumentation für Finanzierung/Bank ab.
2) Zuschüsse für Ladeinfrastruktur am Standort
Wenn Sie Ladepunkte integrieren (Mitarbeitende/Fuhrpark), ist die KfW-Förderlogik besonders relevant:
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Zuschuss Nr. 441 „Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen“:
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bis zu 900 € pro Ladepunkt
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bis zu 45.000 € je Standort/Investitionsadresse
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Ladeinfrastruktur nicht öffentlich zugänglich, an eigenen oder gemieteten Stellplätzen
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Was das für Ihren Solarcarport heißt:
CARTHEIA kann als Energie-Hub geplant werden: Solarstrom erzeugen, Lastmanagement berücksichtigen, Ladepunkte sauber integrieren – und die Förderung konsequent mitdenken.
3) BEG/KfW-Förderung im Gebäude-Kontext
Wenn Ihr Vorhaben Teil eines größeren Gebäude-/Sanierungsprojekts ist (z. B. Neubau/Erweiterung/energetische Gesamtmaßnahme), können BEG-Förderprodukte relevant werden, insbesondere im Nichtwohngebäude-Kontext. In der KfW-Logik sind dabei Tilgungszuschüsse möglich (je nach Effizienzstandard). Genannt werden 5 % bis 35 %.
Was das für Ihren Solarcarport heißt:
Wir prüfen, ob Ihr Solarcarport „nur“ PV-Projekt ist oder ob die Gesamtmaßnahme eine breitere Förderlogik ermöglicht.
4) Einspeisevergütung & Erlösmodelle (EEG)
Wenn Sie überschüssigen Strom einspeisen, ist die gesetzliche Einspeisevergütung nach EEG ein zentraler Baustein der Wirtschaftlichkeit.
Was das für Ihren Solarcarport heißt:
Wir rechnen Ihr Projekt so, dass Eigenverbrauch, Laden und Einspeisung realistisch abgebildet sind, damit Finanzierung und Entscheidung im Management belastbar werden.
Entscheidend: Der richtige Ablauf
Viele Förderwege setzen voraus, dass der Antrag vor der Beauftragung der Ausführung gestellt wird.
Deshalb arbeiten wir in einem klaren Prozess:
1. Projekt-Check (15–30 Min.): Ziele, Lastprofile, Stellplätze, Ladebedarf
2. Förder- & Konzept-Routing: welche Förderlogik passt zur Nutzung (Eigenverbrauch/Einspeisung/Laden)?
3. Wirtschaftlichkeit & Unterlagen: Projektkennzahlen, technische Basis, Bank-/Antragsfähigkeit
4. Umsetzung CARTHEIA: Engineering, Statik, Fertigung, Montage – inklusive Schnittstellen zur Lade-/E-Technik
Rechtlicher Hinweis
Förderbedingungen ändern sich. Unsere Inhalte ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Fördermittelberatung im engeren Sinne. Wir unterstützen Sie mit einem praxiserprobten Vorgehen, sauberer Projektlogik und den passenden technischen Unterlagen damit Sie Förderwege korrekt nutzen können.